Wenn man sich über gesundheitlichen und ergonomischen Vorteilen eines Wasserbettes informiert hat und ernsthaft die Anschaffung nachdenkt, steht man vor einer schwierigen Entscheidung. Die Auswahl ist riesig, und wie bei herkömmlichen Betten reichen die Preisen von ein paar hundert Euro bis in die Tausende. Was also ist beim Kauf eines Wasserbettes zu achten, und inwiefern ist Preis wirklich ein Hinweis auf Qualität?

Wer die Wahl hat…

Wasserbetten sind in den unterschiedlichsten Ausführungen und Designs erhältlich, was selbstverständlich auch sehr unterschiedliche Preise bedeutet. Viele moderne Anbieter, wie zum Beispiel der Wasserbettenhersteller Silvano Wasserbetten, lassen Sie Ihr Wasserbett ganz nach Ihren eigenen Vorstellungen zusammenstellen, so dass Sie von der einfachsten, preisgünstigsten Variante ohne Schnickschnack bis hin zu Ihrem Traumbett mit Luxusausstattung aus der gesamten Bandbreite wählen können. Viele Variablen sind ähnlich wie bei herkömmlichen Betten, wie zum Beispiel Machart und Qualität des Bettrahmens, Maße oder spezielle Matratzenoberflächen. Hinzu kommen aber noch einige für Wasserbetten spezifische Ausstattungselemente, welche den Endpreis beeinflussen. Ein schlichtes Wasserbett kostet Sie wahrscheinlich um die 500 Euro, während der Preis für ein individualisiertes, hochwertiges Bett zwischen 1‘500 und 2‘000 Euro liegt. Die Anschaffung ist allerdings nur ein Faktor – auch im Unterhalt sind die Unterschiede zum Teil beträchtlich.

Der Teufel liegt im Detail

Eine Heizung stellt sicher, dass das Bett weder zu kalt noch zu warm ist – eine zu kalte Unterlage kann zu Erkältungen führen, während ein zu warmes Bett die Schlafqualität mindert und verstärktes Schwitzen verursacht, was bei Wasserbetten zu Problemen führen kann, da die Feuchtigkeit nur nach oben hin verdunstet. Zudem sind billige Heizungen im Betrieb ineffizient und kosten auf Dauer mehr als qualitativ hochstehende Modelle. Zudem müssen moderne, gut isolierte Matratzen von Grund auf weniger geheizt werden, was den Stromverbrauch zusätzlich verringert – insgesamt sollten die jährlichen Stromkosten für ein hochwertiges Wasserbett nicht weit über 100 Euro liegen, während Sie ein in der Anschaffung billiger Stromfresser gut und gerne mehrere hundert Euro pro Jahr kosten kann.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Beruhigungsstufe, welche angibt, wie lange sich das Wasserbett bei Bewegungen weiterbewegt. Bei niedrigen Beruhigungsstufen schwingt das Bett bis zu 15 Sekunden nach, während bei einem Wasserbett mit hoher Beruhigungsstufe praktisch kein Nachschwingen spürbar ist. Die zusätzlichen Einlagen, welche das Bett beruhigen, kosten etwas mehr, wer jedoch mit dem für Wasserbetten typischen Nachschwingen nicht zurechtkommt und trotzdem nicht auf die Vorteile eines Wasserbettes verzichten möchte, sollte unbedingt ein Modell mit hoher Beruhigungsstufe ausprobieren.

Machen Sie die lange Rechnung

Ein qualitativ hochwertiges Wasserbett ist sicherlich keine billige Sache – jedoch ist es oft günstiger als ein vergleichbares Boxspring-Bett. Zusätzlich sollte man nicht vergessen, dass bei einem herkömmlichen Bett die Matratze, wohlgemerkt der teuerste Teil des Bettes, alle 5 bis 10 Jahre ausgetauscht werden muss, während ein Wasserbett mit der entsprechenden Pflege gut und gerne 20 Jahre hält. Um zu entscheiden, welches Modell für Sie am geeignetsten ist, lassen Sie sich am besten von einem Fachhhändler beraten und liegen auf mehreren Betten probe – dank dem Internet können Sie Preise von verschiedenen Anbietern auch unverzüglich vergleichen, damit Sie ganz sicher die richtige Entscheidung treffen.

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