Wer träumt nicht von einem Kino in seinem eigenen Wohnzimmer? Was früher noch undenkbar war, ist heute aufgrund immer moderner werdender Elektronik keine Seltenheit mehr. Mit ein bisschen handwerklichem Geschick und etwas Geduld ist das eigene Heimkino im Nu aufgebaut. Im folgenden Beitrag zeigen wir euch, wie es funktioniert und auf was ihr achten müsst.

1.    Der passende Standort

Solltet ihr keinen freien Raum mehr in eurer Wohnung oder eurem Haus zur Verfügung haben, kann natürlich auch ganz einfach das Wohnzimmer genutzt werden. Hier habt ihr vor allem den Vorteil, dass die Couch und andere wichtige Bestandteile schon vor Ort sind. Aber auch im Wohnzimmer gibt es noch einiges zu beachten. Das wichtigste sind wohl die Lichtverhältnisse. Bringt Ihr eure Leinwand oder euren Fernseher falsch an, kann es bei Sonneneinstrahlung ganz schnell zu schwierigen Sehverhältnissen kommen. Abdunkeln ist also das A und O fürs Heimkino. Gardinen und Vorhänge können hier natürlich Abhilfe schaffen und sind in jedem Fall zu empfehlen.

2.    Die Elektronik

Für das optimale Bild und den perfekten Klang benötigt ihr folgendes an Technik:

  • Leinwand oder Fernseher
  • Beamer oder Projektor
  • Surround Anlage mit Subwoofer
  • Lautsprecher
  • Verstärker
  • Receiver
  • DVD-/Blu-ray-Player, PC und Konsole
  • KVM Extender

3.    Leinwand und Beamer

Gerade, wenn ihr euer Wohnzimmer für euer Heimkino verwendet, solltet ihr eine Leinwand anschaffen, die bei Nichtgebrauch nahezu unsichtbar ist. Mit einer ausfahrbaren Leinwand könnt ihr das gewährleisten. Diese könnt ihr ganz einfach vor an der Wand hängende Bilder oder vor dem Bücherregal anbringen.

Eines der wichtigsten Elemente für euer Heimkino ist der Beamer. Dieser soll nicht nur für gestochen scharfes Bild sorgen, sondern zugleich auch optisch ins Wohnzimmer/Heimkino passen. Der beste Beamer ist der, der einem nicht auffällt. Das kriegt ihr am besten hin, indem ihr ihn beispielsweise in ein Regalfach stellt, ihn an die Decke hängt oder ganz gewieft unter dem Wohnzimmertisch befestigt. So verbraucht er keinen unnötigen Stellplatz im Raum.

Wem Leinwand und Beamer zu viel sind, kann sich auch einen großen Fernseher anschaffen. Achtet hierbei aber darauf, dass die Bildqualität mehr als nur in Ordnung ist. Wer schaut schon gerne einen Film mit weißen Punkten?

4.    Bildquellen:

Anders als der Fernseher ist der Beamer nicht in der Lage, selbstständig Bilder auszugeben, da er über keinen internen TV-Tuner verfügt. Er besitzt lediglich Bildeingänge, um ihn mit externen Bildquellen, wie einem Receiver, DVD-/Blu-ray-Player, einem PC oder einer Konsole zu verbinden. Mithilfe eines sogenannten KVM-Extenders sorgt ihr außerdem dafür, dass die Signale der Bildquellen ohne Qualitätsverlust und völlig störungsfrei auf den Beamer übertragen werden (weitere Infos zum Einsatz von KVM-Externdern: https://www.kvm-concepts.de/was-sind-kvm-extender/).

5.    Optimaler Ton:

Um das Heimkino nun perfekt abzurunden, fehlt euch noch der optimale Ton. Hier empfiehlt sich auf jeden Fall eine Surround Anlage mit einem dazugehörigen Subwoofer für qualitativ hochwertigen Sound. Auch dieser kann mittels KVM-Extender mit dem Beamer verbunden werden.

6.    Die Optik:

Damit das Heimkino auch optisch gut aussieht, solltet ihr alle Geräte so platzieren, dass sie nicht auffallen. Stellt hierzu beispielsweise die externen Bildquellen in der Nähe des Receivers in einem geschlossenen oder offenen Regal auf. So vermeidet ihr es, die Kabel über weite Strecken verlegen zu müssen. Die Boxen der Surroundanlage solltet ihr in den Ecken des Raumes platzieren, damit der Sound den ganzen Raum gleichmäßig erfüllt.

Wie ihr seht, könnt ihr euer Heimkino ganz einfach selber einrichten und braucht nicht mal allzu viel Material und Technik dabei kaufen. Die meisten Geräte habt ihr in der Regel schon in eurem Wohnzimmer stehen. So könnt ihr in wenigen Schritten euren Kinoabend demnächst zu Hause genießen!

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